Fröhliches Dorffest

Nach dem riesigen Erfolg des Vorjahres erlebte das Dorffest in Hahnstätten eine gelungene Neuauflage.

Garde

Hahnstätten. Nach jahrelanger Pause wagten die Ortsgemeinde und mehrere Vereine im vergangenen Jahr den Versuch, auf dem neuen Dorfplatz am Dorfgemeinschaftshaus ein Dorffest zu feiern. Am Tag des Endspiels der Fußball-WM war das Fest ein Volltreffer.

Aus diesem Grunde war es klar, dass auch 2015, dem Jahr der 1225-jährigen Ersterwähnung von Hahnstätten, ein weiteres Dorffest veranstaltet würde. Weit mehr als 150 junge und alte Bürger fanden sich bereits um 10 Uhr am Morgen im großen Saal des Dorfgemeinschaftshauses zusammen und nahmen an einen von Pfarrer Robert Kuhn-Ristau und dem Männerchor unter der Leitung von Andreas Berger gestalteten Gottesdienst teil. Die Gottesdienstbesucher konnten danach sitzen bleiben, denn es folgte direkt im Anschluss einer der ersten Höhepunkte des Tages.

Die Kinder der Kindertagesstätte „Zwergenland“, die vor einem Jahr mit einer „Zumba-Präsentation“ überrascht hatten, begeisterten die Zuschauer jetzt mit dem Musical „Die Eiskönigin“. Vor allem die Kinder unter den Zuschauern, die den Disney-Film über die Eisprinzessin schon aus dem Kino kannten, freuten sich über ein Wiedersehen mit Elsa, Kristoff ,Olaf und vor allem der furchtlosen Königstochter Anna, die sich auf eine abenteuerliche Reise begab, um ihre Schwester Elsa zu finden. Stolz verneigten sich die jungen Akteure nach dem Schlussakt und freuten sich über riesigen Applaus.

Zwischenzeitlich hatten sich auch die Sitzbänke auf dem Platz vor der Halle gefüllt, und um die Mittagszeit verspürte der eine oder andere natürlich auch Hunger. Die Organisatoren des Dorffestes hatten reichhaltig vorgesorgt. Hunger musste niemand leiden, ob deftig oder süß, es gab für jeden etwas. Wer wollte, konnte danach den Stand des DRK-Ortsvereins besuchen und sich über deren vielfältigen ehrenamtlichen Dienst informieren. Im ersten Stock des Bürgerhauses hatten Ralf-Dieter Scheid und Dieter Weber eine Ausstellung mit über 1000 Karten, Fotos und Urkunden zusammengestellt. Insbesondere die ältere Generation hatte viel zu erzählen, zu diskutieren und zu staunen.

Auf der Bühne in der Halle hatten sich am Nachmittag die Nachwuchs-Mädels der TV-Garde eingefunden; sie boten einen Querschnitt ihres turbulenten Könnens. Die drei „älteren“, die Elf- bis 15-jährigen Alexandra, Yamila und Finnja, benötigten bei ihren mit Salti, Überschlägen und Spagaten gespickten Soli die gesamte Bühnenbreite. Begeisterungsstürme lösten dann Johanna, Mia, Josefa, Marie, Elena und Alina (vier bis acht Jahre) aus, die nach nur fünf Wochen Training ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten und die Herzen des Publikums im Sturm eroberte.

Eingebettet ins Nachmittagsprogramm war die Einweihung der am Rande des Platzes neu geschaffenen Boulebahn – ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung. Während hier die Erwachsenen die ersten Spiele versuchten, konnte sich der Nachwuchs vor dem Jugendhaus an einer aufgebauten Ralley-Strecke versuchen.

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